Passiv aggressiv?
Uppps! – Storniert: Leider erfahren Sie hier nun doch nicht, was Sie immer schon erfahren wollten über: Argumente-Ignorierer, Maurer, Stichler, ‚Nur-Spaß'-Macher, Achselnzucker, Schuld- und Spießumkehrer, Tatsachenverdreher, Klärungsverweigerer, Aggressions-delegierende-auf-die-Palme-Bringer, Ausweicher, Beziehungsvergifter, Gönnerhaft-Herablasser, die-Geschädigten/Frager-ins-Unrecht-Setzer-egal-womit, ... Kurz: über passive Aggression ...
Denn: KI bereichert hat mir die Motivation verdorben.
Ist KI passiv aggressiv? ... oder aktiv aggressiv?
Schreiben macht Freude, aber auch Arbeit. Das Datamining durch künstliche Intelligenz führt die Erarbeitung eigener Texte nun leider leider ad absurdum. Denn KI bereichert sich und alle, die sie nutzen, am geistigen Eigentum anderer. Daher habe ich die Veröffentlichung neuer Blog-Texte erst einmal storniert. Daran und am Vollmüllen des Internets durch KI-generierte Texte möchte ich mich erst einmal nicht beteiligen. Pardon! Und wirklich schade.
Schreiben werde ich hier also nicht mehr als Service, sondern nur noch, wenn ich einfach nicht anders kann. Zum Beispiel, weil mich die gesetzliche Benachteiligung Selbstständiger auf die Palme treibt.
Gleiches gilt für die (in einer hybriden Arbeitsgesellschaft absurden) haarsträubenden Unterscheidungen zwischen Selbstständigen und Angestellten in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Und beides führt übrigens mit dazu, dass Dienstleistungen auch für Sie stets teurer werden – wenn es sie denn überhaupt noch bzw. wieder für alle genügend zu kaufen gibt.
Zurück zur klauenden KI: Warum KI-Nutzung quasi passives Klauen bedeutet, das erklärt sehr gut Nina George, die Initiatorin des offenen Briefs von Kulturschaffenden zum „AI Act“ im DLF. Den Brief finden Sie z. B. hier, beim Netzwerk Autorenrechte.
Die anderen, übrigens 100% KI-freien Texte können Sie (und leider auch ChatGPT oder andere KI's) hier weiterhin lesen.
Was schreibt ChatGPT über ChatGPT?
Übrigens 'sagte' ChatGPT-4 in 2024 einem längeren 'Dialog' zu meiner Frage:
"Dass du deine Quellen/Trainingsdaten nicht nennst, soll Urheberrechte SCHÜTZEN? Nein, ich denke, das ist falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Es soll dich/ die KI-Unternehmen vor Ansprüchen aus Urheberrechten schützen."
Antwort der KI:
"Du hast einen wichtigen Punkt angesprochen, der in der Diskussion über Künstliche Intelligenz und geistiges Eigentum oft thematisiert wird. Tatsächlich gibt es mehrere Aspekte, die in diesem Kontext berücksichtigt werden sollten:
- Schutz der KI-Entwickler: Die Entscheidung, keine spezifischen Quellen oder Trainingsdaten offenzulegen, kann als Schutzmaßnahme für die KI-Entwickler und -Unternehmen betrachtet werden. Indem sie keine Details über die Daten, auf denen ein Modell trainiert wurde, bereitstellen, versuchen sie, rechtliche Risiken und Ansprüche aus Urheberrechtsverletzungen zu minimieren. (...)"
(Abruf am 25.01.2025)
"Alles nur geklaut" oder alles nur Berechnung?
Wenn wir Chat-GPT Glauben schenken, ist also alles nur Berechnung: Von der wahrscheinlichsten Silbenfolge über die Umgehung geltenden Rechts bis zur Maximierung der Gewinne.
Na, vielleicht ist künstliche 'Intelligenz' dann einfach ein wunderbares Beispiel für heutige passive Aggression?


