Working or living in an intercultural context?

Interview

Nicola Bartlett, Trainerin für Business-English und interkulturelle Kommunikation aus Münster, spricht mit Menschen, die ebenfalls interkulturell arbeiten über ihr berufliches und persönliches Managing Diversity. Im November 2015 erschien ihr Interview mit mir. Hier die deutsche Übersetzung:

Welche drei persönlichen Eigenschaften ermöglichen es dir, erfolgreich im interkulturellen Kontext zu arbeiten?

Offenheit, Ambiguitätstoleranz und das Wissen, dass alles relativ ist – außer Ökologie und Menschenrechte :-).

Was magst du daran, interkulturell zu arbeiten?

Die 'Vielfältigkeit der Vielfalten': kulturell, sozial, philosophisch, biologisch, individuell etc. – Also dass die Unterschiede innerhalb einer Kategorie immer wieder größer sind als die zwischen den Kategorien.

Was ist für dich die größte Herausforderung bei der Zusammenarbeit in einem interkulturellen Team?

Wenn das Scheitern des 'thinking as usual' (A. Schütz) meine essentiellsten Werte trifft.

... und wie gehst du diese Herausforderung an?

Mit tiefer Bauchatmung und der Einsicht, dass ich die Welt nicht retten werde … oder schon wieder dazugelernt habe.

Freudestrahlend preist dein Gastgeber ein regionales Gericht an. Du kannst dir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen das zu essen. Wie gehst du damit um?

Ich setze auf Verständigung und auf die interkulturelle Kompetenz meines Gegenübers und würde lieber toll würdigen, als tolerant würgen. …

Dein skurrilstes Erlebnis im Ausland?

Deutsche am Ballermann

Gibt es Tricks, Tools oder Rituale, die dir das Leben unterwegs einfacher machen?

Staunen, wahrnehmen, weiteratmen … und mein Reisenecessaire mit 'Nähzopf'.

Dein Lieblingswort oder -satz auf Englisch?

Phrase: Let's agree to disagree.
Word: strange.

 

Hier geht's zum englischen Original.

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