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Münster macht die Wege frei für Rolli & Rollator! Sie auch?

17.05.2016 von Dorle Weyers
Unter die Räder gekommen - Rolli in Münster
Münster Schild F24: Inklusion im Alltag
Münsters Fahrräder behindern Menschen mit Rolli
Münsters Leezen machen Inklusion zur Illusion
Behinderung in Münster: Wer hat hier welche Rechte?
Münsters Wege vom Altenheim zum Supermarkt

Leezen als Behinderung? – Diversity & Inklusion im Alltag

Klar, es gibt zu viel wenig Parkraum für Fahrräder in Münster. Und eigentlich ist es unlogisch, dass Autos auf der Straße parken dürfen und Räder nicht. Aber ist das wirklich ein Grund, Menschen mit Handicaps zu behindern? Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie auf Rolli oder Rollator angewiesen wären und fremde Räder Sie immer wieder zwingen würden, weite Umwege in Kauf zu nehmen?

In Münster blockieren parkende Leezen sehr oft die Gehwege und so vor allem Menschen, die mit Rolli, Rollator oder Kinderwagen unterwegs sind. Auch ich bin begeisterte Radfahrerin. Totzdem ärgert es mich, wenn Menschen, die ohnehin nur eingeschränkt mobil sind, von anderen noch zusätzlich ihrer Bewegungsfreiheit beraubt werden. Sie auch?

Vielleicht wollen Sie dann, wie z. B. die Pizzeria in der Frauenstraße, ein Schild an Laterne oder Hauswand anbringen? Oder Sie beteiligen sich an unserer kleinen Münster-Rad-Umfage 'Ich parke hier weil ...'. Einfach anklicken, pdf ausdrucken, kopieren, vierteilen und dann auf die behindernden Leezen verteilen.

Haben Sie Lust, gemeinsam weitere Ideen zum Thema 'Inklusion im Alltag' umzusetzen? Dann freue ich mich auf Ihre Nachricht! Inklusion ist ja keine Illusion, sondern ein Ziel, dem wir uns alltäglich in kleinen und großen Schritten nähern können; z.B. indem Rollis in Münster zukünftig nicht mehr unter die Räder kommen.